Seit gestern hab ich das neue Mac OS X Leopard, und nach einigen rumklicken kann ich schon sagen das ich begeistert bin. Was das Ding alles kann, darauf will ich im Detail nicht eingehen, denn dazu gibts ja schon genug Artikel im Internet. Am meisten beeindruckt bin ich von Quicklook, denn das kennt wirklich alle wichtigen Formate und ist sauschnell.
Leider hab gibts aber auch ein paar Kritikpunkte.
Ersten war ich ein Opfer des Bluescreens, was sich ja dann relative einfach beheben lies, aber trotzdem ist es lästig.
Zweitens ist die Firewall nicht dicht. Ich hab bei mir auch nmap laufen lassen nachdem ich der Firewall gesagt hab das er keine eingehenden Verbindungen zulassen soll, und er hat noch Dienste gefunden.
Was in dem Zusammenhang auch nicht gut ist, ist dass ich von Tiger auf Leopard upgedated habe, und im Tiger die Firewall aktiviert war. Nach dem Update war aber die Firewall wieder abgeschaltet. Das darf auch nicht passieren.
Ich betreibe meinen Mac nicht direkt im Internet, sondern immer hinter einer richtigen Firewall, bzw. dreh ich nur Dienste auf, die ich brauche. Somit sollte das nicht wirklich ein Problem darstellen, nur Peinlich finde ich das schon.
Was mich aber am meisten stört ist, dass man bei Time Machine keinen Netzwerk Share verwenden kann, sondern nur eine externe Festplatte die HFS+ formatiert sein muss, oder einen anderen Mac. Ich geh jetzt mal davon aus, dass es in kurzer Zeit zwar Anleitungen geben wird wie man Time Machine mit einem Share betreiben kann, aber jedem der nur ein bisschen was von Computern versteht, muss doch klar sein, dass eine Harddisk kein optimales Backup-Medium ist. Ich will auch das Time-Machine Backup sichern können.