Der erste Teil meines Reiseberichts handelte von London und befindet sich hier. Diesmal sind ein paar mehr Fotos im Fotoalbum als beim letzten Bericht, aber ich hab trotzdem versucht, nur die besten reinzugeben. Die "was haben wir gelernt" Sätze werd ich ab jetzt weglassen, weil es ab hier einfach nur noch gemütlich wurde. Ich habe jeden Tag nur noch gemacht wozu ich lust hatte. Natürlich hab ich dabei auch einiges gelernt, aber das stand da nicht mehr im Vordergrund. Nochwas, hier gibt's eine Landkarte von dem Gebiet
I can save this moment, twinkling of an eye
26.3. Es geht los, ab nach Plymouth. Natürlich erst mit dem Zug zu Mittag, is ja eh klar ;-) Das Wetter ist zum ersten Mal wirklich nett, die Sonne scheint, es ist nur ganz leicht nebelig. Das war dann eigentlich die ganze woche lang so, deswegen sind die Weitwinkel-Aufnahmen im Hintergrund alle ein bisschen grau. Nach über 4 Stunden Zugfahrt bin ich dann in Plymouth angekommen, und ich war sofort begeistert. Endlich am Meer! Das ist eine richtig schöne, gemütliche Hafenstadt. Eigentlich ziemlich gross, und trotzdem kommt in der Altstadt irgenwei Kleinstadt-Feeling auf. Ich bin dann noch eine Zeitlang am Meer entlangspaziert, habe Fish & Chips gegessen und bin noch auf ein paar Pints in ein Pub gegangen Ok, das hab ich eh jeden Tag gemacht, aber in diesem hab ich zum ersten mal total gemütliche Engländer getroffen, mit denen ich ein paar Bierchen getrunken habe. Leider hatte ich das Zimmer nur für eine Nacht bekommen, also musste ich am nächsten Tag schon wieder fort.
I had to rund away high so I wouldn't come home low
27.3. Und endlich, zum ersten mal seit ich in diesem Land bin bekomm ich ein full English Breakfast. Noch dazu total gut gekocht. Die wissen halt, wie man den Tag am besten beginnt! Ok, also weswegen bin ich hier? Ah ja, wandern. Ab in den Bus und auf nach Yelverton, das liegt am Rand des Dartmoor - Nationalparks (Nördlich von Plymouth, vor Tavistock auf der Landkarte). Dort bin ich dann etwas herumgewandert (s. Schaf- und Pferdefotos) und zufällig zur Buckland Abbey gekommen. Die hat nachdem das Kloster dort aufgelassen wurde mal Sir Francis Drake gehört, und über den hatten sie dort eine ziemlich interessante Ausstellung. Am Abend zurück nach Plymouth, und mit dem Zug weiter nach St. Austell.
Take this sinking boat and point it home, we've still got time
28.3. St. Austell ist jetzt keine so richtig schöne Stadt (zumindest was ich so davon gesehen habe), aber es gibt dort ganz in der Nähe etwas was man sich un-be-dingt anschauen muss wenn man in dieser Gegend ist: Das Eden Project. Dort wurde aus einem aufgelassenen Tagbau-Bergwerk eine riesige Forschungsstation/Touristenattraktion/Kunstaustellung gemacht. Die Forschung dort beschäftigt sich mit Pflanzen bzw. unserem Zusammenleben mit der Umwelt. Zu diesem Zweck wurden auch die 2 riesigen Biome gebaut, in denen tropisches bzw. mediterranes Klima herrschen. Am Abend ging's mit dem Zug weiter nach Falmouth.
True perfection has to be imperfect
29.3. Falmouth ist eine nette Fischerstatt, aber irgendwie ein bisschen unspektakulär. Anschauen kann man sich dort das National Maritime Museum (was ich nicht gemacht habe :-D) und Pendennis Castle. Das Wetter wird allerdings schön langsam wieder Schlechter, in Pendennis Castle hab ich schon ein paar kleine Regenschauer abbekommen.Pendennis Castle ist seit Heinrich dem 8. die Befestigung des Hafens von Falmouth gewesen. Dieser Naturhafen ist strategisch bedeutend da er gross ist. Wirklich gross. Dort könnte man mit schweren Kriegsschiffen anscheinend mehr als 15 Meilen ins Landesinnere fahren. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dann die militärische Stellung dort aufgelassen, und man kann das Schloss jetzt besichtigen. Während den 450 Jahren militärischer Nutzung hat man von dort aus übrigens 1x (in Worten: ein mal) ein Schiff beschädigt, und das war ein verbündetes ;) Am frühen Nachmittag hab ich dann den Bus nach Lizard genommen.
Die Zitate im Text sind aus folgenden Liedern: